Übergangsfütterung

Der Sommer verabschiedet sich und auf der Weide stellen die Pflanzen allmählich ihr Wachstum ein. Geschlossene Koppeln verhelfen Pferden mit Grasbauch zwar wieder zur Normalfigur, doch sie verbringen nun mehr Zeit im Stall und bewegen sich deshalb weniger. Die Umstellung vom saftigen Weidegras auf die Winterfütterung auf Heu-Basis ist eine Herausforderung für jeden Pferdeorganismus! Das kann ganz schön müde machen und zu abnehmender Leistungsbereitschaft oder sogar zu einer erhöhten Anfälligkeit für Krankheiten führen.

Wichtig! Der Übergang von der Weide zur reinen Stallfütterung muss langsam erfolgen! Bei abnehmender Weideleistung empfiehlt es sich deshalb, rechtzeitig Grob- und Kraftfutter in langsam steigenden Mengen zu füttern.

Heu statt Gras!

Gutes Heu erkennt man an der hellgrünen Farbe, am aromatischen Geruch und am Griff. Die Inhaltsstoffe sind unter anderem abhängig von den enthaltenen Pflanzen und dem Schnittzeitpunkt. Strukturreiches Heu sorgt für gründliches Kauen, gutes Einspeicheln und lange Fresszeiten. Diese Eigenschaften beeinflussen den pH-Wert im Magen positiv und unterstützen die Darmflora. Heu Spielt außerdem eine entscheidende Rolle, was das seelische Wohlbefinden betrifft, denn ausgiebiges Fressen ist für jedes Pferd ein absolutes Grundbedürfnis! Pferde die bis vor kurzem noch stundenlang grasen durften sind regelrecht frustriert und haben Stress, wenn ihr Kaubedürfnis im Stall stark eingeschränkt wird. Dadurch steigt die Infektionsanfälligkeit und es können sich Verhaltensstörungen entwickeln.

Tipp: Die Tagesration an Heu sollte nicht weniger als 1,5 - 2 kg/100 kg Pferdegewicht betragen. Heuersatz mit Pegus-Wiesen- oder Luzernecobs ist möglich und sorgt besonders bei Senioren und Pferden mit Zahnproblemen für Struktur im Futter.

Winterfell ist „in Arbeit“

Auch wenn es noch spätsommerlich warm ist, arbeitet der Organismus jedes Pferdes bereits auf vollen Touren, um das Winterfell vorzubereiten. Arbeitsunlust oder Mattigkeit sind deutliche Zeichen für die erhöhte Gesamtbelastung. Beobachten Sie ihr Pferd und arbeiten Sie es an solchen Tagen nur schonend. Im Spätsommer trägt die Versorgung mit den relevanten Nährstoffen wesentlich zur Qualität des Winterfells bei. Dabei spielen die fettlöslichen Vitamine E, A und die wasserlöslichen B-Vitamine sowie Spurenelemente wie Zink und Kupfer eine große Rolle. 

Tipp: Eine Kur mit unserem Pegus-Vitaminbooster unterstützt den Fellwechsel ideal und beugt Mangelerscheinungen vor.

Fit durch Herbst und Winter

Eine vernünftige Übergangsfütterung ist immer ganz individuell auf jedes Pferd zugeschnitten. Schließlich sind manche Pferde auf der Koppel etwas rund geworden und haben genügend Fett angesetzt, um die gesteigerte Gesamtbelastung im Herbst wegzustecken. Ganz anders sieht es manchmal bei Turnierpferden, die eine anstrengende Saison hinter sich haben oder bei Zuchtstuten, deren Fohlen nun abgesetzt werden aus. Ihre körpereigenen Reserven sind im Spätsommer oft erschöpft. Solche Pferde müssen besonders gut beobachtet und mit einer reichhaltigen Ration langsam aufgepäppelt werden, damit sie gesund durch die kalte Jahreszeit kommen. 

Tipp: Täglich ein Schuss Pegus-Leinöl bringt zusätzliche Energie in die Ration. Außerdem wirken wertvolle, mehrfach ungesättigte Fettsäuren entzündungshemmend und haben eine positive Wirkung auf Haut, Fell und Hufe.

Die passenden Produkte findest du im BayWa Portal unter:

https://www.baywa.de/de/search/?text=pegus

Fragen dazu beantworten wir dir gerne! Du erreichst uns unter info@pegushorsefeed.de.

Beitrag von unserer Fütterungsexpertin Katrin Grandegger.

12.09.2020