MAGERKEIT BEI PFERDEN | Teil 3: Zurück zur Normalfigur - Magere Pferde aufpäppeln

Ist die Ursache für den Gewichtsverlust eines Pferdes gefunden und im Idealfall beseitigt, müssen verlorene Kilos wieder drauf. Natürlich steht bei jedem Pferdefreund der Wunsch, das Pferd so richtig satt zu füttern im Vordergrund. Hier muss man sich aber ein wenig bremsen, auch wenn das Mitleid noch so groß ist!

Lange Hungerphasen und Untergewicht beeinträchtigen den gesamten Verdauungstrakt erheblich. In den meisten Fällen sind die Schleimhäute von Magen und Darm angegriffen und der Stoffwechsel funktioniert nur mühsam. Schwer verdauliches Futter und schlechte Qualität belasten dein Pferd zusätzlich und sind deshalb ein No-Go!

Glücklich und satt mit Heu
Pferde die über längere Zeit Hunger gelitten haben, müssen mit Verstand aufgepäppelt werden. Gutes Heu darf eigentlich ohne Begrenzung gefüttert werden, aber bei heißhungrigen Tieren, die in Höchstgeschwindigkeit alles verschlingen, bietet man besser mehrere kleine Portionen an. Raues, stängeliges Heu ist für magere Pferde übrigens nicht ideal und auch auf Silage sollte man zunächst verzichten, um die labile Verdauung des Hungerleiders nicht zusätzlich zu reizen. Am besten eignet sich nicht zu spät geworbenes Heu vom ersten Schnitt in Mengen von 1,5-2 Kilogramm pro 100 kg Zielgewicht des Pferdes.  

Langsam aber sicher
Natürlich gehört auch energiereiches Futter mit Getreide dazu, wenn Pferde an Gewicht zulegen sollen. Aber bitte kein kopfloses Mästen sondern schonendes Auffüttern!  Geeignet sind alle Produkte die leicht verdaulich sind wie Hafer, aber auch Weizenkleie, BT-Hefe und die sehr schmackhaften Zuckerrübenschnitzel.

Aus diesen Zutaten kannst Du selbst ein tolles Mash zubereiten oder täglich unser Pegus Classic Mash handwarm verfüttern. Dein Pferd wird es lieben! Logisch, dass ein solcher Futterbrei gerade für magere Pferde mit Zahnproblemen ein Volltreffer ist.
 
Das füllt auf!
Pegus Power Cobs sind eine geradezu ideale Futterergänzung für untergewichtige Pferde. Bei der Herstellung wird die ganze Futterpflanze, also nicht nur die Kolben, sondern auch Stängel und Blätter verarbeitet. Pegus Power Cobs enthalten deshalb einerseits eine ordentliche Portion leicht verdauliche Energie und andererseits viel Rohfaser, die den Darmbakterien zugute kommt.  

Wenn Du über die eingeweichten Cobs 40-80 ml Leinöl gibst, ist das im wahrsten Sinne des Wortes ein Topping! Du ergänzt dadurch die Ration des mageren Pferdes mit essentiellen Fettsäuren, die sein Körper nicht selber herstellen kann.

Defizite ausgleichen
Pferde die über einen längeren Zeitraum unterversorgt sind, leiden nicht nur unter einem Mangel an Energie, sondern auch unter einem Defizit an Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen. Solche Mangelzustände können leider nur schwer wieder ausgeglichen werden. Am besten eignet sich ein Mineralfutter, dessen Spurenelemente teilweise organisch gebunden sind wie zum Beispiel SM-Mineral oder Pegus-Multivitamin, das auch essentielle Aminosäuren enthält.

Aminosäuren sind Grundbausteine für Körpereiweiß und Voraussetzung für den Aufbau von Muskulatur. Essentielle Aminosäuren können vom Pferd nicht selbst hergestellt werden und müssen über das Futter aufgenommen werden. Deshalb sind in unserer roten Pegus–Power-Linie solche Aminosäuren enthalten. In langsam steigenden Mengen gefüttert, wirst Du die Wirkung bald sehen!

Verantwortlich handeln
Nicht umsonst spricht man von nagendem Hunger, denn er frisst die Körpersubstanz Stück für Stück auf. Dahinter steckt unendliches Leid für Körper und Geist von Tieren, die uns in der Regel hilflos ausgeliefert sind. Ihr Wohl hängt davon ab, dass wir für sie die richtigen Entscheidungen treffen. Aus dieser Verantwortung darf sich niemand drücken und auch bei fremden Tieren gilt:

Nicht Wegsehen! Das Problem ansprechen und eine Lösung finden!

Dabei unterstützt Euch jederzeit gerne und umsonst euer Pegus Horse Feed Futterberater-Team (www.pegushorsefeed.de/kontakt-bezug/)

Wir füttern Pferde nicht nur – wir lieben sie auch!

29.12.2018