Gepflegte Weiden für glückliche Pferde

Pferde sind Lauf- und Fluchttiere, deshalb ist jede Pferdekoppel auch Auslauf und Spielplatz. Soll sie außerdem zur Futterration beitragen, muss man streng genommen mit einer Fläche von  1-1,3 ha pro Pferd rechnen  Davon können  allerdings Pferdehalter und Pferde vor allem in Ballungszentren nur träumen. Die richtige Pflege der knapp bemessenen Pferdekoppeln ist deshalb wichtig!

Pferdeweiden sind besonders

Koppelpflege ist eine Sache für sich, denn Pferde haben im Gegensatz zu Rindern andere Weidegewohnheiten und verbeißen besonders die schmackhaften Futterpflanzen völlig. Ihre Neigung, immer auf die gleichen Stellen zu äppeln führt dazu, dass Gras und Kräuter eingehen und sogenannte Geilstellen entstehen. Hinzu kommt, dass die Grasnarbe durch Pferdehufe zertrampelt und besonders dort, wo sich Pferde viel aufhalten schließlich zerstört wird.

Koppel statt Kahlschlag

Regenmangel und große Hitze wie in diesem Sommer verlangsamt das Pflanzenwachstum bis zum Stillstand. Wer mehr als eine Koppel hat, kann die Pferde rechtzeitig umtreiben, damit sich Gräser und Kräuter während der Weidepause wenigstens etwas erholen. Wer nicht in dieser glücklichen Lange ist, muss nun retten was zu retten ist.

Nachmähen

Auch auf völlig abgefressenen Weiden bleiben ungeliebte Pflanzen stehen und vermehren sich prächtig, wenn man sie nicht regelmäßig abmäht. Bevor man aber die  Sense schwingt müssen Giftpflanzen wie das Jakobskreuzkraut oder die Herbstzeitlose  (mit Handschuhen!) bezogen bzw. gestochen werden, damit eine unterirdische Vermehrung ausgeschlossen ist. 

Nachsäen

Um die entstandenen Lücken im Bewuchs zu schließen sollte man spezielle Mischungen für Pferdeweiden kaufen, auch wenn man noch Grassamen für den Garten im Keller hat. Saatgut für Pferdeweiden muss für Bedürfnisse von Pferden zugeschnitten sein und außerdem robust genug, um auch unter harten Bedingungen zu überleben.

Links:

Düngen - Nährstoffe für die Planze

Dünger ist kein Teufelzeug sondern eine Notwendigkeit, die Pflanzenwachstum erst möglich macht. Welcher und wieviel Dünger notwendig ist hängt zum Beispiel vom Boden, der Nutzungsintensität und dem gewünschten Ertrag ab. Auch die botanische Zusammensetzung kann durch Dünger gesteuert werden. Hier lohnt sich eine fachmännische Beratung!

Die elegante Lösung

Einfach und schnell und richtig liegt man immer mit einem umfassenden Reparatur-Set wie dem Planterra PWR 5030 Pferdeweiden-Kit.

Hier wurden ausgesuchte Samen von Gräsern und Kräutern mit Mikrogranulaten kombiniert, um eine optimale Versorgung der Pflanzen gleich nach dem Keimen zu garantieren. Kopfzerbrechen wegen einer passenden Düngung ist damit überflüssig,

So wird´s gemacht:

Den Boden mit einem Eisenrechen leicht aufrauhen und einebnen. Das Pferdeweiden-Kit langsam und gleichmäßig durch leichtes Ausschütteln aus der Verpackung auf dem Boden verteilen. Im Anschluss mit dem Eisenrechen noch einmal leicht, jedoch nicht zu tief, einarbeiten. Gräser sind Lichtkeimer und keimen aus tieferen Schichten deutlich schlechter als an der Oberfläche. Eine leichte Bedeckung mit Boden oder Staub ist ausreichend. Ein Anwalzen oder Antreten im trockenen Zustand nach der Aussaat fördert das Anwachsen. Am besten sät man natürlich wenn Regen in Sicht  ist. Die Eindringtiefe des Wassers sollte dabei mindestens 2 cm betragen. Nur so wird das Saatgut feucht gehalten und die Keimung erfolgt rasch.

31.08.2018