Die sieben Sünden der Pferdefütterung

Um das Pferd gesund statt krank zu füttern müssen nur sieben einfache Regeln beachtet und sieben Sünden vermieden werden.

Abrupte Futterwechsel
Stellen sie jedes Futter über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen um.
Solange brauchen die Mikroben im Pferdedarm, um sich auf die veränderte Energiequelle einzustellen. 

Hungern und Kraftfutter
Wer einem hungrigen Pferd mit einem Schlag viel Kraftfutter ohne Heu füttert, macht es garantiert krank. Hungrige Pferde schlingen; davon können sie Schlundverstopfung, Magenüberladung oder Kolik bekommen.

Verschimmeltes Futter
Schimmel ist in jedem Futter tabu, weil Pferde sehr empfindlich darauf reagieren. Sie können Nerven-, Leber- und Nierenschäden bekommen. Wer sparsam die Schimmelnester herauskratzt, übersieht, dass sich die Sporen längst unsichtbar im ganzen Heu bzw. Kraftfutter (vor allem Müslis) verbreitet haben.

Heu vor dem Pferd aufschütteln
Heu enthält Staub, Sporen, Mikroorganismen. Je mehr Sie das Heu aufschütteln, desto eher fliegen Krankmacher durch die Luft. Husten und Allergien sind die Folge.

Raufutter aus hohen Raufen
schädigt Rücken (Hohlkreuz) Hals (Unterhals) und Lungen. Senkt das Pferd beim Fressen den Hals, transportieren die Flimmerhärchen Staub und Schmutz besser aus den Atemwegen.

Zu wenig Heu für zu viele Pferde
Für eine Herde muss es immer mehr Fressplätze als Pferde geben. Rangniedere Pferde kommen sonst kaum ans Futter, werden ständig gejagt und magern ab.

Verschmutztes Wasser
Wenn das Tränkebecken verschmutzt ist, trinken Pferde nicht mehr und trocknen innerlich aus. 

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