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Mash - heiß geliebt und warm gefressen

Als Mash bezeichnet man einen handwarmen Brei, der grundsätzlich aus Zutaten wie Weizenkleie und Leinsamen, ergänzt durch Getreideflocken, Apfeltrester oder Rübenschnitzel besteht. Er schmeckt Pferden nicht nur lecker, sondern bietet  neben hochwertigen Vitalstoffen auch reichlich Schleim- und Faserstoffe, die verdauungsanregend dafür sorgen, dass der Darm auf „go!“ ist. Damit wird Koliken effektiv vorgebeugt. Wer schon einmal Leinsamen eingeweicht hat kann sich vorstellen, welche wohltuende Wirkung der entstandene Schleim auf der Magenschleimhaut entfaltet.

Mash ist deshalb besonders für Pferde in Stresssituationen z.B. Turnier, Transport, Stallwechsel, Trauer, Schmerzen usw. geeignet. Mash ist appetitanregend, gleicht Wasserverluste aus und wird nach Operationen und in der Rekonvaleszenz von schwachen und kranken Pferden eingesetzt. Mageren Pferden bringt etwas Öl im Mash zusätzliche Energie und das behält selbst zahnlose Senioren rund. Übrigens brauchen auch Pferde mit Stoffwechselproblemen nicht auf Mash verzichten. Für sie gibt es stärke- und zuckerreduzierte Mischungen aus Fasern und Kräutern.

Praktische Tipps:

  • Mash soll nicht mit kochendem Wasser übergossen werden. Empfindliche Inhaltsstoffe wie Vitamine werden sonst zerstört. Eine Wassertemperatur von 50-70 Grad Celsius ist völlig ausreichend.
  • Mash soll 20-30 Minuten quellen, damit sich die enthaltenen Schleimstoffe entfalten können.
  • Mash soll handwarm, auf keinen Fall heiß verfüttert werden
  • Mash kann als Träger ungeliebter Futterzusätze wie z.B. Medikamente dienen

 

Unsere Produkttipps:

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Artikel von unserer Fütterungsexpertin Katrin Grandegger

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