Sie sind hier: Aktuelles & Termine

Mash - die geliebte Zwischenmahlzeit

Der Begriff „Mash“ kommt aus dem Englischen und bedeutet Maische. Als Maische wird der bei der Herstellung von Alkohol anfallende Brei aus Getreide oder Früchten bezeichnet, der vor allem Arbeitspferden gefüttert wurde. Mit unserem heute als Mash bekannten Pferdefutter hat dieses nährstoffreiche Abfallprodukt allerdings fast nichts mehr zu tun.

Die ersten Rezepte zum Selbermachen waren für Kavalleriepferde gedacht und bestanden vor allem aus Hafer, Gerste oder Mais, Weizenkleie und Leinsamen. Immer wurde dieser nützliche Energielieferant mit heißem Wasser angerührt. Handwarm verfüttert war der Futterbrei damals und heute kulinarischer Höhepunkt für jedes Pferd und außerdem ein echter Helfer für die Verdauung.

An diesen Rezepten hat sich über die Jahrhunderte nichts Wesentliches verändert. Weizenkleie liefert neben hochwertigen Vitalstoffen auch reichlich Schleim- und Faserstoffe, die verdauungsanregend dafür sorgen, dass der Darm auf „go!“ ist. Wer schon einmal Leinsamen eingeweicht hat kann sich vorstellen, welche wohltuende Wirkung der entstandene Schleim entfaltet. Die Samen enthalten außerdem reichlich hochwertige Aminosäuren, die zum Aufbau oder Reparatur einer schützenden Magen-/Darmschleimhaut gebraucht werden.

In aktuellen Rezepten für Mash sind häufig auch Apfeltrester oder Rübenschnitzel beliebte Komponenten, denn sie sorgen für Geschmack. Außerdem werden die enthaltenen Pektine fast ausschließlich im Dickdarm verdaut und wirken dort regulierend auf den pH-Wert.

Mash ist besonders für Pferde in Stresssituationen z.B. Turnier, Transport, Stallwechsel, Trauer, Schmerzen usw. geeignet. Mash beugt Koliken vor und unterstützt die Bildung einer intakten Darmflora. Des Weiteren ist Mash appetitanregend, päppelt zahnlose Senioren auf und wird nach Operationen und in der Rekonvaleszenz von schwachen und kranken Pferden eingesetzt. Mageren Pferden bringt etwas Öl im Mash zusätzliche Energie. Auch Pferde mit Stoffwechselproblemen brauchen auf Mash nicht verzichten. Für sie gibt es stärke- und zuckerreduzierte Mischungen aus Fasern und Kräutern.

Praktische Tipps:

  • Mash soll nicht mit kochendem Wasser übergossen werden. Empfindliche Inhaltsstoffe wie Vitamine werden sonst zerstört. Eine Wassertemperatur von 50-70 Grad Celsius ist völlig ausreichend.
  • Mash soll 20-30 Minuten quellen, damit sich die enthaltenen Schleimstoffe entfalten können.
  • Mash muss handwarm, auf keinen Fall heiß verfüttert werden
  • Mash kann als Träger ungeliebter Futterzusätze wie z.B. Medikamente dienen

 

Unsere Produkttipps:

 

Pegus Classics Mash

Melassefreies Aufbaufutter zur Unterstützung der Verdauung und des Stoffwechsels des Pferdes

  • Leicht verdaulich und schmackhaft durch naturbelassene Inhaltsstoffe
  • Leinsamen und Trockenapfel unterstützen die Regeneration der Darmflora
  • Hohe Rohfasergehalte begünstigen die Bildung einer gesunden Darmflora

 

Pegus Natural Mash

Getreide- und melassefreies Aufbaufutter zur Unterstützung der Verdauung und des Stoffwechsels des Pferdes

  • Hochverdaulich durch niedrigen Zucker- und Stärkegehalt
  • Leinsamen und Apfeltrester unterstützen die Regeneration der Darmflora
  • Warmluftgetrocknete Gräser begünstigen die Bildung einer gesunden D

Unser Pegus Sortiment erhalten Sie bei Ihren ausgewählten Partnern sowie Pferdekompetenzbetrieben. Oder bestellen Sie innerhalb von Deutschland bequem im Online Shop – mit Top-Service und direkter Lieferung zu Ihnen.

Berater suchen Online bestellen